Peking – Hongkong – Macau

Peking

In Peking angekommen nahmen wir die U-Bahn vom Hauptbahnhof zur Xsi Xsi Station. Wir wurden wieder von einem einfachen U-Bahn-Netz überrascht. Für 40Yuan konnte man sich eine IC Card kaufen und mit dieser im ganzen Netz einfach fahren. Die Gebühr wurde beim verlassen der U-Bahn einfach abgezogen.
An die ganzen Kameras und die dauernden Sicherheitskontrollen mit Gepäck Scans hatten wir uns erschreckend schnell gewöhnt.


Unser Hostel lag in einem der alten Hutongs in der Nähe der Verbotenen Stadt und empfing uns bei blauem Himmel und 17°C. Endlich warm 😊.
Wir erkundeten die Nachbarschaft standesgemäß mit dem Fahrrad und freuten uns über die gut ausgebauten Radwege und eine dauernd runterspringende Kette. Bei Manuel war nicht nur der Lenker, sondern auch das Hinterrad locker…
Am nächsten Tag ging es auf die Chinesische Mauer. Wir konnten es kaum glauben, aber es waren kaum andere Menschen auf der Mauer. Über 3,5h wanderten, stolperten und kletterten wir über die Mauer. Es ist wirklich unfassbar welche Arbeitsleistung hier vollbracht wurde. Die Wanderung war anstrengend und wir waren froh Abends ins Bett zu fallen.
Am nächsten Tag hatte uns die kälte wieder. Bei 4°C erkundeten wir die verbotene Stadt und im Anschluss daran den Sommerplast. Dort wurden wir von einem starken Orkan überrascht der uns die kalte Luft um die Ohren schlug. Mit eingefrorenen Nasen ging es zurück zum Hostel.
Am folgenden Tag blieben wir in der Nachbarschaft und erkundeten die lokalen Märkte um ein bisschen Feilschen zu üben. Nachmittags schnürten wir unsere warmen Schuhe und Kleider zu einem Paket und schickten es per Post nach Hause.


Hongkong – Macau

Um 8kg leichter ging es am folgenden Tag Richtung Hongkong. Mit einer Durschnittgeschwindigkeit von ~300km/h flogen wir dem warmen Wetter entgegen und hatten eine super entspannte Ausreise und Einreise. Von den überambitionierten Sicherheitskontrolleuren aus Jining fehlte jede Spur und wir durften unsere Nagelschere behalten 😉. In Hongkong im Hostel angekommen schlenderten wir noch über einen Markt in der Nachbarschaft, und entschieden uns dann aufgrund der aktuellen Lage am nächsten Tag Richtung Macau aufzubrechen.
Da der öffentliche Nahverkehr nicht wirklich zuverlässig war, spazierten wir zunächst 2km zur nächsten Bushaltestelle um mit dem Bus Richtung Grenze aufzubrechen. Dort stiegen wir um und fuhren über die mit 50km längste Brücke der Welt nach Macau.

In Macau besuchten wir die Arbeitskollegen von Bettina und schauten beim 66. Grand Prix von Macau bei einem Mercedes Sieg in der GT3 und der schnellsten, jemals gefahrenen Runde in der Formel 3 zu. Nochmals herzlichen Dank für die Möglichkeit dabei zu sein.

Die Tage darauf verbrachten wir mit Sightseeing und Casino. Wir spielten nicht selbst sondern staunten nicht schlecht, dass hier an öffentlichen Tischen mit 200.000USD Mindesteinsatz gespielt wird. Aber irgendwie muss der 6fach höhere Umsatz als in Las Vegas ja generiert werden.
Macau hat wirklich ein eigenes Flair. Teilweise kann man sich in der alten portugiesischen Kolonie fühlen wie in Portugal. Nur daran, dass asiatisch aussehende Menschen portugiesisch sprechen, kann man sich nicht wirklich gewöhnen.

Damit Verabschieden wir uns erstmal vom Festland (wir zählen Macau mal großzügig zum Festland) und fliegen weiter nach Lombok und freuen uns auf das Meer …

Zwischenfazit

Zugstrecke:
7923 km Transsib Moskau à Peking unsere Reisedauer 15 Tage
2400 km HighSpeed Zug Peking à Hongkong unsere Reisedauer 9 Stunden

Peking und Englisch:  Naja
Honkong und Englisch:  Top
Macau und Englisch: Geht so

China und Kameras: Können Sie 😊
China und lecker essen: Geht ganz gut
50€ Tagesbudget für Macau: Mehr als sportlich…

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