Perus Süden – Surfen mit Pelikanen

Punta Hermosa

Nachdem wir das Andenhochland und den Titicacasee hinter uns gelassen haben ging es für uns nach Punta Hermosa. Dort übernachteten wir bei Pakichay, einem 69jährigen Soulsurfer. Pakichay surft sein Leben lang und so auch seine ganze Familie. Egal ob Schwester, Bruder, Nichte oder Söhne. Alle sind am Surfen und das auch noch recht gut. Einer seiner Söhne hat Surfen zu seinem Beruf gemacht. Sie surfen also ganz gut 😉. Pakichay gehört mit seinen 69Jahren immer noch zu den besten im Wasser.

Die ersten Tage in Punta Hermosa waren zugegebenermaßen etwas schwierig für uns. Nicht nur, weil wir kaum Wellen bekamen, sondern auch weil bei den Pakichays das Surfen an erster Stelle steht und dann erstmal nichts kommt. Also auch kein putzen :D. Wir haben dann erstmal gründlich durchgeputzt und dann ging es auch aufwärts. Wir feierten kleine Erfolge im Wasser und lebten uns so langsam ein. Auch wenn wir wenig Wellen bekamen, war die Stimmung im Wasser immer super. Pelikane segelten zwischen den Wellen hindurch, man freute sich gegenseitig über gesurfte Wellen und hatte eine gute Zeit.
Der Tagesablauf war relativ konstant. Morgens raus aus den Federn, Spotcheck, Ab ins Wasser, Mittagessen, ab und an Kaffee und Kuchen, ab an den Strand und evtl. nochmal surfen und dann Abendessen. Mit dem Essen war es nicht ganz so einfach, als bisher. Eigentlich hatte jedes Restaurant nur Fisch und Hühnchen auf der Karte. Wenn man dann aber nach etwas vegetarischem fragte, kochten Sie etwas für einen. 😊
So gingen zwei Wochen ins Land und schwupsdiewups ging es weiter nach San Bartolo.

San Bartolo

Hier war die Unterkunft blitzblank und die Wellen sahen auch bombe aus. Leider wieder das gleiche Spiel, wir bekamen zu Anfang kaum Wellen. Diesmal lag es an den 20 Kids die sich im Wasser tummelten und für den Contest am Wochenende trainierten. Zu unserer Verteidigung sei gesagt, dass die meisten gesponsort werden und von Brasilien, Argentinien und überall her eingeflogen kamen. Da wir gegen die 12-jährigen kaum Land sahen, wechselten wir den Spot und siehe da, es lief wieder. Wir surften, schliefen und irgendwie hatten wir auch ein kleines Reisetief. Man sollte es kaum glauben, aber auch abseits von Arbeit und Alltag gibt es sowas wie miese Laune 😉. Das hielt allerdings nicht lange an.

In den letzten Tagen küsste Bezzy´s Board noch die Steine, die aus der Welle blinzelten, sodass wir die Macken gleich noch reparieren lassen konnten und Manu erholte sich von seinen kleinen Schrammen, die er davontrug, als es ihn über die Steine zog! :/

Ehrlich gesagt ist Peru überragend. Es hat soviel Abwechslung, die Menschen waren immer hilfsbereit und freundlich. Wir freuen uns dennoch aus der tristen und trockenen Landschaft ausbrechen zu können und in den Flieger nach Kolumbien zu steigen.

Schnellcheck:

Bretter nicht zu kurz, trotzdem noch eine ganz schön steile Lernkurve
Viel Sand, Sonne und wenig Pflanzen
Entspannte Stimmung im Line Up
Bock auf Arepas und viel Grün -> Vamos a la Columbia!!!

  1. Hoi zäme, euer Bericht tönt sehr vielversprechend, toll, was ihr alles so erlebt, und schön, dass es euch gut geht! Wir vermissen die unbeschwerte Zeit mit euch in Indonesien, hier ist momentan alles ein bisschen schwierig. Wir sind aber sehr zuversichtlich, dass wir die Corona Krise bald hinter uns lassen können – und solange bei uns keine Ausgangssperre gilt, können wir uns ja wenigstens noch draussen an der frischen Luft bewegen.
    Herzliche Grüsse und passt auf euch auf! Eliane und Ralf

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